Expertenstandards

Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege

Ältere Patienten besitzen ein deutlich erhöhtes Sturzrisiko, weshalb Stürze im Pflegealltag sehr häufig vorkommen. Sturzverletzungen gehen dabei nicht selten mit körperlichen sowie wirtschaftlichen Folgen einher und führen oft zu einer Abnahme der Mobilität. Die Sturzprophylaxe in der Pflege ist demnach von großer Bedeutung. In diesem Expertenstandard wird die Sturzprophylaxe als eine Maßnahme verstanden, die Stürze weitgehend verhindert und Sturzfolgen minimiert.

Module:

  1. Einführung – Sturz
  2. Erfassung des Sturzrisikos
  3. Information, Anleitung, Schulung und Beratung zum Sturzrisiko und möglichen Interventionen
  4. Interventionen zur Verhinderung von Stürzen planen
  5. Koordination der Maßnahmen zur Sturzprophylaxe
  6. Sturzerfassung und -analyse

Autor: Andreas Heimann-Heinevetter
Planzeit: ca. 120 Minuten

Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen (kompakt)

Akute oder zu erwartende Schmerzen können weitreichende körperliche, psychische sowie soziale Folgen für den Betroffenen haben und bergen stets die Gefahr, chronisch zu werden. Weiterhin üben Schmerzereignisse einen großen Einfluss auf Heilungsprozesse aus und können diese verzögern bzw. behindern. Ein angemessenes Schmerzmanagement, wie es in diesem Expertenstandard angestrebt wird, kann unnötiges Leid der Patienten verhindern und einer Chronifizierung vorbeugen.

Lerninhalte:

  • Einführung – Akuter Schmerz
  • Schmerzeinschätzung
  • Medikamentöse Schmerzbehandlung
  • Schmerzmittelbedingte Nebenwirkungen
  • Nichtmedikamentöse Schmerzbehandlung
  • Information, Anleitung, Schulung, und Beratung zu akutem Schmerz und schmerzbedingten Problemen

Autor: Andreas Heimann-Heinevetter
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen (kompakt)

Viele Patienten in der Pflege leiden unter chronischen Schmerzen, welche die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Zur größtmöglichen Schmerzlinderung der Betroffenen wird in diesem Expertenstandard aufgezeigt, wie ein individualisiertes Schmerzmanagement durchgeführt wird. Wichtigster Aspekt dabei ist die stabile und akzeptable Schmerzsituation. Darin formuliert der Schmerzbetroffene, wie sich die Schmerzsituation gestalten sollte, damit sie den individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Ein erfolgreiches Schmerzmanagement orientiert sich somit an dem akzeptablen Schmerzmaß des jeweiligen Betroffenen. 

Lerninhalte:

  • Definition chronischer Schmerz
  • Unterschied chronischer/akuter Schmerz
  • Häufigkeit, Arten und Ursachen chronischer Schmerzen
  • Folgen chronischer Schmerzen
  • Stabile und instabile Schmerzsituation
  • Handlungsebenen des Expertenstandards

Autor: Lars Wöhler
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Förderung der Harnkontinenz in der Pflege (kompakt)

Die Harninkontinenz ist eine weitverbreitete Problematik in der Pflege und stellt einen relevanten Belastungsfaktor für Betroffene dar, da dieses Krankheitsbild mit großer Scham sowie einer Einschränkung der Lebensqualität verbunden ist. Ziel dieses Expertenstandards ist daher der Erhalt und die Förderung der Harnkontinenz. Der Kompaktkurs geht auf die Aspekte der Harninkontinenz ein und stellt die Handlungsebenen des Expertenstandards vor.

Lerninhalte:

  • Definition Harn(in)kontinenz
  • Häufigkeit von Harninkontinenz
  • Risikofaktoren, Formen und Folgen von Harninkontinenz
  • Handlungsebenen des Expertenstandards

Autor: Lars Wöhler
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege (kompakt)

Das Entlassungsmanagement dient der Vermeidung von Versorgungsbrüchen bei der Patientenentlassung bzw. bei der Überleitung in die ambulante oder stationäre Pflege. Dazu ist es notwendig, dass die behandelnden Gesundheitseinrichtungen (z. B. Krankenhäuser) schon vor der Entlassung wichtige Informationen über die Patienten an die nachbetreuenden Einrichtungen weiterleiten. Dieser Informationsfluss ermöglicht eine optimale Vorbereitung auf den jeweiligen Patienten und führt zu einer reibungslosen Überleitung in den ambulanten oder stationären Versorgungsbereich. Der Kompaktkurs soll Pflegefachkräften ein besseres Verständnis für den Gesamtprozess der Entlassungsplanung vermitteln und Schnittstellenkompetenz fördern.

Lerninhalte:

  • Demografische Entwicklung in Deutschland
  • Multi-/Komorbidität und deren Auswirkungen
  • Anforderungen und Rahmenbedingungen
  • Einsatz von Assessmentinstrumenten
  • Handlungsebenen des Expertenstandards

Autorin: Ursula Oberdieck
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden (kompakt)

Die Versorgung chronischer Wunden gehört zum Pflegealltag. Für Betroffene stellen sie eine besondere Belastung dar, da sie mit körperlichen Beeinträchtigungen (z. B. Schmerzen) und einer Einschränkung der Lebensqualität (z. B. eingeschränkte Selbstständigkeit) einhergehen. Dieser Expertenstandard strebt daher die Förderung des gesundheitsbezogenen Selbstmanagements und des Wohlbefindens der Betroffenen an. Dieses Ziel soll durch Maßnahmen zur Wundheilung/-versorgung, Symptom- und Beschwerdekontrolle sowie Rezidivprophylaxe erreicht werden. Der Kompaktkurs gibt einen Überblick zur Thematik und stellt dabei die Handlungsebenen des Expertenstandards vor.

Lerninhalte:

  • Definition (chronischer) Wunden
  • Charakteristika und Folgen chronischer Wunden
  • Beschreibung, Erkennung und Behandlung chronischer Wunden
  • Handlungsebenen des Expertenstandards

Autor: Marcus Mossmann
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (kompakt)

Da pflegebedürftige Menschen in besonderem Maße dekubitusgefährdet sind, gehört der Umgang mit Dekubitus zum Arbeitsalltag von Pflegefachkräften. Ein Dekubitus ist dabei mit einer erheblichen Minderung des Wohlbefindens und der Lebensqualität verbunden. Ziel dieses Expertenstandards ist es daher, dass gefährdete Personen mit individuellen Prophylaxemaßnahmen keine Druckgeschwüre mehr entwickeln. Dieser Kompaktkurs gibt einen Überblick zur Thematik und stellt die Handlungsebenen des Expertenstandards vor. 

Lerninhalte:

  • Definition Dekubitus
  • Risiken, Ursachen und Folgen eines Dekubitus
  • Unterscheidung der Stadien eines Dekubitus
  • Maßnahmen der Dekubitusprophylaxe
  • Handlungsebenen des Expertenstandards

Autor: Marcus Mossmann
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Ernährungsmanagement in der Pflege (kompakt)

Ältere und kranke Menschen leiden aus verschiedenen Gründen häufiger an einem Appetitmangel. Dadurch steigt das Risiko, nicht ausreichend Nährstoffe aufzunehmen. Ein solcher Nährstoffmangel wirkt sich zum einen auf die gesamte Energieversorgung des Körpers und zum anderen auf die Versorgung mit hochwertigen Inhaltsstoffen, wie Mineralien und Biovitalstoffen, aus. Daher ist es wichtig, nicht nur auf eine ausreichende Nahrungsmenge, sondern auch auf eine angemessene Nährstoffversorgung zu achten.

Dieser Kurs vermittelt die Bedeutung des Begriffs „Mangelernährung“ und befähigt dazu, mangelernährte Menschen mithilfe von Screening- bzw. Assessmentinstrumenten zu identifizieren. Außerdem liefert er einen Überblick über die Struktur des Expertenstandards.

Lerninhalte:

  • Ausgewogene Ernährung
  • Ernährung im Alter
  • Mangelernährung
  • Screening und Assessment
  • Übersicht des Expertenstandards

Autoren: Ursula Oberdieck, Andreas Heimann-Heinevetter
Planzeit: ca. 45 Minuten

Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Demenzielle Erkrankungen sind nicht nur häufig im Pflegealltag anzutreffen, sondern auch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Dazu gehört vor allem die Beziehungsgestaltung zwischen den Betroffenen und den Angehörigen wie auch den Pflegekräften. Diese wird nämlich durch die krankheitsbedingten Veränderungen in der Interaktion und Kommunikation zunehmend erschwert. Beziehungen gehören dabei zu den elementarsten Faktoren, welche die Lebensqualität von Menschen mit Demenz positiv beeinflussen können. Ziel dieses Expertenstandards ist es daher, dass jeder pflegebedürftige, demenziell erkrankte Mensch Angebote zur Beziehungsgestaltung erhält, die „das Gefühl, gehört, verstanden und angenommen zu werden sowie mit anderen Personen verbunden zu sein, erhalten oder fördern“ (DNQP). 

Dieser Kurs bietet eine Einführung in das Thema „Demenz“ und vermittelt die wesentlichsten Begrifflichkeiten. Außerdem stellt er den Expertenstandard und dessen Handlungsebenen vor. Um die praktische Umsetzung des Expertenstandards zu erleichtern, werden einige der darin enthaltenen Maßnahmen anhand von Fallbeispielen veranschaulicht.

Lerninhalte:

  • Einführung zum Thema Demenz
  • Zentrale Begrifflichkeiten
  • Einsatz des Expertenstandards
  • Die Handlungsebenen des Expertenstandards
  • Vertiefung in Fallbeispielen

Lernziel: Verständnis für das Themenfeld Demenz und Anwendung des Expertenstandards
Autoren: Andreas Heimann-Heinevetter, Patrick Fuchs
Planzeit: ca. 90 Minuten